Sicherheit & Kundengelder

F: Ist mein Geld sicher?

A: Ja, Ihr Geld ist sicher.

Your Trading Broker ist von der Financial Conduct Authority („FCA“) zugelassen, unterliegt deren Aufsicht und wird durch das Financial Services Compensation Scheme („FSCS“ - britische Entschädigungsmaßnahme der Finanzdienstleister) geregelt. Die FCA hat sehr strenge Vorschriften (im Folgenden näher definiert) im Hinblick auf Kundengelder entwickelt, um Privat- und Geschäftskunden zu schützen. Your Trading Broker hat sich dem Ziel verschrieben, diesen Richtlinien buchstäblich und dem Sinn nach zu folgen. Zusätzlich würde die FSCS die Kunden kompensieren, falls Your Trading Broker seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen können sollte. Weitere Details siehe unten.

F: Was meinen Sie mit Sonderverwahrung?

Sonderverwahrung bedeutet, dass Ihr Geld getrennt von Your Trading Broker eigenem Kapital aufbewahrt wird, auf einem Bankkonto, auf dem nur die Kundengelder verwahrt werden. Dieses Konto wird bei renommierten Banken eingerichtet.

Your Trading Broker folgt einer „normalen Methode“, die im CASS 7 des FCA-Handbuches angegeben ist. Unter normalen Umständen werden alle Kundengelder direkt auf einem Kundenkonto bei einer Bank verbucht. Eine interne tägliche Abstimmung der Kundengelder ist sichergestellt und falls es Fehlbeträge geben sollte, wird umgehend Geld aus Your Trading Broker eigenem Kapital überwiesen.

F: Wie sicher ist mein Geld?

Wir sorgen für die strengsten Sicherheitsvorkehrungen, um Kundengelder zu schützen. Dies bedeutet:

  • Es werden tägliche interne Abstimmungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass genügend Kundengelder vorhanden sind, um alle unsere Privatkundenverbindlichkeiten, falls gefordert, zu bedienen.
  • Kundengelder werden nur in renommierten globalen Banken gehalten; es finden periodische Überprüfungen statt, um sicherzustellen, dass sich diese Banken in einer guten finanziellen Lage befinden.
  • Regelmäßige Berichte über Kundengelder werden an die FCA übermittelt, um Your Trading BrokerLiquidität und Zahlungsfähigkeit zu demonstrieren.
  • Alle Kundengelder werden getrennt als Guthaben auf Treuhandkonten bei Banken gehalten, so dass eventuelle Gläubiger von Your Trading Broker keinen Rechtsanspruch darauf haben oder Your Trading Broker das Geld nicht benutzen kann, um seinen eigenen Verpflichtungen nachzukommen. Kundengelder unterliegen den Kontrollen und Verfahren der FCA.
  • Jährliche Revision der Kundengelder durch eine Top-Tier-Prüfgesellschaft.

Darüber hinaus nimmt Your Trading Broker am Financial Services Compensation Scheme (FSCS – britisches Entschädigungsmodell der Finanzdienstleister) teil. Dies bedeutet, sollte Your Trading Broker in die unwahrscheinliche Situation geraten, seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen zu können, werden diese von der FSCS bis zu einer Höhe von £85.000 (oder dem Gegenwert in Euro) kompensiert.

F: Was ist FSCS?

Das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) ist der britische Fonds letzter Instanz für Kunden von Finanzdienstleistungsunternehmen mit Zulassung im Vereinigten Königreich. Der Fonds kann eine Entschädigung leisten, wenn ein solches Unternehmen nicht oder wahrscheinlich nicht in der Lage ist, seine Finanzverpflichtungen zu erfüllen. Normalerweise ist das der Fall, wenn das Unternehmen nicht mehr geschäftlich tätig ist oder für zahlungsunfähig erklärt wurde.

Das FSCS ist eine von der britischen Regierung und Finanzindustrie unabhängige Institution, die im Rahmen des „Financial Services and Markets Act 2000“ (Gesetz über Finanzdienstleistungen und -märkte aus dem Jahr 2000) eingerichtet wurde und seit dem 1. Dezember 2001 tätig ist (obwohl auch Ansprüche vor diesem Datum abgesichert werden). Ihr Angebot ist für Kunden kostenlos.

Weitere Informationen finden Sie auf der FSCS-Webseite www.fscs.org.uk oder unter der Telefonnummer +44 (0) 20 7741 4100.

F: Was passiert, falls Your Trading Broker zahlungsunfähig wird?

Falls Your Trading Broker liquidiert werden würde, würde dies vom FCA-Handbuch als „pimary pooling event“ bezeichnet werden (der Begriff bezieht sich auf die Situation eines Ausfalls des primären Pools). In diesem Fall ist der Hauptanspruch des Kunden die Rückzahlung des Geldes, das auf dem Kundenbankkonto liegt. Ein Kunde kann für jeden Fehlbetrag, der sich auf dem Konto der Firma ereignet, Ansprüche geltend machen. Durch einen solchen Anspruch wird der Kunde ein ungesicherter Gläubiger des Unternehmens.

Falls nach der Firmenliquidation nicht jeder Kundenanspruch vollständig bedient wurde, kann sich der Kunde an die FSCS wenden. Die FSCS kann dann den Fehlbetrag bis zu einer Höhe von £85,000 (oder dem Gegenwert in Euro) pro Person aufbringen. 

F: Was geschieht, falls die Bank oder eine Drittpartei, bei der mein Geld verwahrt wird, ausfällt?

Der Ausfall einer Bank oder einer Drittpartei, bei der Kundengelder angelegt wurden, wird vom FCA-Handbuch als „secondary pooling event“ bezeichnet (der Ausfall eines sekundären Pools). In diesem Fall müssen diese Gelder, die auf allgemeinen Kundenkonten und Kundentransaktionskonten (bei Dritten oder anderen Banken) gehalten werden, als gepoolte Gelder betrachtet werden. Jegliche Fehlbeträge bei Kundengeldern, die aus der Zahlungsunfähigkeit der Institutionen resultieren, werden von allen Kunden proportional getragen.

Genau wie beim „primary pooling event“ können die Kunden die FSCS direkt kontaktieren, um ihre Ansprüche bis zu einer Höhe von £85.000 pro Person und pro Unternehmen (Kundeneinlagen) sowie bis zu einer Höhe von £85,000 für Investitionen (nicht realisierte Gewinne) geltend zu machen. Bitte konsultieren Sie die FSCS-Webseite für weitere Informationen.

F: Im Falle einer Liquidation – was passiert mit meinen getätigten Investitionen/nicht realisierten Gewinnen und Verlusten?

Wenn nach der Liquidation der Gesellschaft nicht jede Kundenforderung ausgeglichen wurde, hat jeder Kunde die Möglichkeit, sich an die FSCS zu wenden. Die FSCS kann jeden Ausfall bis zur Höhe von £85.000 pro Kunde und pro Unternehmen für Einlagen sowie bis zu einer Höhe von £85.000 pro Kunde und pro Unternehmen für getätigte Investitionen (nicht realisierte Gewinne) kompensieren.

F: Im Falle einer Liquidation – was passiert mit meinen offenen Positionen?

Your Trading Broker oder deren Verwalter würden alles tun, um ein anderes geeignetes Unternehmen zu finden, damit die offenen Positionen übertragen werden können. Falls es nicht gelingen sollte, eine geeignete Firma zu finden, würde Ihre Position liquidiert werden.

F: Wie lange dauert es, bis die FSCS mir mein Geld zurückerstattet?

Die Zeitspanne, bis die Erstattung vollständig abgewickelt ist, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, von denen einige vollkommen außerhalb der Kontrolle der FSCS liegen. Nichtsdestoweniger wird die FSCS versuchen Ansprüche innerhalb der folgenden Fristen zu bearbeiten.

Ansprüche gegen Einlagennehmer
Sollte es zu der Liquidation einer Bank, einer Bausparkasse oder ähnlicher finanzieller Institutionen kommen, hat die FSCS das Ziel, Schadensersatz in der Mehrzahl der Fälle innerhalb von sieben Tagen zu leisten. Alle übrigen Ansprüche, die wahrscheinlich komplexer sind, werden innerhalb von 20 Arbeitstagen bezahlt.

Ansprüche gegen alle anderen Unternehmen
Die FSCS versucht alle Forderungen gegenüber Investmentunternehmen innerhalb von sechs Monaten nach Eingang des vollständig ausgefüllten Antragsformulars oder innerhalb von sechs Monaten, nachdem das Unternehmen seinen Ausfall erklärt (je nachdem was später eintritt), zu begleichen.

F: Wie ist das Prozedere, wenn ich bei der FSCS mein Geld beantragen möchte?

Sobald der Ausfall eines autorisierten Unternehmens durch die FSCS deklariert ist, kann die FSCS versuchen, Sie mittels eines Antragsformulars zu kontaktieren. Sie können sich natürlich in der Zwischenzeit jederzeit an die FSCS wenden. Reichen Sie das Antragsformular ein; nach dessen Überprüfung wird der Vorgang zur Begleichung Ihrer Ansprüche bearbeitet. Die FSCS wird Ihnen ihre Entscheidung schriftlich mitteilen.